Dr. E. h. Fritz Brickwedde

„Die Schätzung von 50 Millionen Kapitalaufwand für die erste Phase einer neuen kommunalen Wohnungsbaugesellschaft ist absolut seriös und belastbar“, das erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender Fritz Brickwedde. Der Eigenbetrieb Immobilien baue an der Kokschen Straße 21 Wohneinheiten für geschätzt 2,8 Millionen. Das Projekt werde über die Haushalte 2019-21 finanziert und mit Bundes- und Landesmitteln gefördert. Es gehe um Wohnungen in einer Größe von 50-75 qm und einer Miete von 5,60 €. Ziel des Projektes sei eine schwarze Null. Es gebe also keine Erträge für neue Häuser, jede weitere Investition müsse kreditfinanziert werden.

Wenn der kommunale Eigenbetrieb Immobilien 200 Wohnungen bauen würde, betrage der Kapitalaufwand dreißig Millionen. Bei 100 weiteren größeren Wohnungen für Familien mit Kindern müssten zwanzig Millionen investiert werden.

Die erheblichen Kosten für zusätzliches Personal kämen noch hinzu. Pro Wohnung müsste mit einem Kapitalaufwand von 150-200.000 Euro gerechnet werden.

Als weiteren Beleg für die Seriösität seiner Schätzung nannte Brickwedde die wohnungswirtschaftlichen Überlegungen bei der Stadtwerke-Tochter Esos.

Dort gehe man bei 20 Wohneinheiten von Investitionen in Höhe von 3,5 Millionen aus. Für 250-300 neue Wohnungen müssten 45 Millionen Euro investiert werden. Das bestätige voll die von der CDU genannten Zahlen.

Brickwedde: „Herr Henning und die SPD sollten nicht polemisieren und persönlich attackieren, sondern sich von kompetenten Fachleuten beraten lassen." Auch die Erklärung der Grünen, eine kommunale Wohnungsgesellschaft würde den Haushalt nicht belasten, sondern wie Klinikum oder Stadtwerke arbeiten, sei weit weg von der Realität.

Tatsache sei, dass das Klinikum nur mit massiver Eigenkapitalerhöhung durch die Stadt habe überleben können. Auch bei der Esos sei noch unklar, wie das Eigenkapital für den Wohnungsbau aufgebracht werden solle. Das werde wohl nur über städtische Mittel gehen.

Eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft werde nicht ohne massive finanzielle Unterstützung durch die Stadt errichtet werden und investieren können, so die CDU.

 

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