Arbeitsvermittlung muss bürgerfreundlich organisiert werden
Im Vorfeld der Ratsentscheidung zur zukünftigen Organisation der Arbeitsvermittlung in Osnabrück machte die Sozialpolitikerin Eva-Maria Westermann (CDU) deutlich, dass die Arbeitsvermittlung in jedem Fall bürgerfreundlicher organisiert werden müsse. Ein großes Problem bei der derzeitigen Situation sieht sie in den unterschiedlichen Standorten der AGOS. Aus Sicht von Westermann ist es nicht effektiv, dass die Arbeitsvermittlung der AGOS am Johannistorwall sitzt und die Bürger zur Beantragung von Leistungen nach dem SGB II zum Natruper-Tor-Wall müssen. Ein gemeinsamer Standort ist aus Sicht der Sozialpolitiker zwingend. Zustimmend äußerte sich aus Sozialausschussvorsitzende Annegret Gutendorf (CDU). „Der Abbau von unsinnigen Hindernissen bei der Vermittlung von Arbeitslosen hat höchste Priorität und dazu zählt auch eine zentrale Betreuung der arbeitslosen Bürger unserer Stadt. Ich gehe davon aus, dass die Verwaltung alles tun wird, um einen gemeinsamen Standort zu finden, damit unbürokratisch und schnell Menschen wieder in Lohn und Brot gebracht werden“, so beide abschließend.

