"Die CDU unterstützt die Pläne von Universität und Fachhochschule für Hörsaal und Seminargebäude, Bibliothek und ein Zentrum für angewandte Wissenschaften auf den 5,5 ha an der Sedanstraße, die zurzeit noch von den Briten genutzt werden und direkt an die Osnabrücker Hochschulen angrenzen. Darüber hinaus halten wir die Idee, auf der gegenüberliegenden Seite (14 ha) einen Wissenschaftspark für industrienahe Forschergruppen sowie für Unternehmensgründungen aus den Hochschulen anzusiedeln, für sehr interessant." Das erklärte der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion Dr. E. h. Fritz Brickwedde bei einem Besuch der Fraktion in der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik der Fachhochschule Osnabrück. Prof. Peter Seifert, Dekan der Fakultät und Vizepräsident der Fachhochschule, wies vor der CDU-Fraktion darauf hin, dass von den 8.000 Studenten 2.700 Ingenieurwissenschaften und Informatik studieren würden. 23 Forschungsprojekte seien in dieser Fakultät angesiedelt. Mit großer Freude nahmen die Ratsmitglieder der CDU zur Kenntnis, dass sich die Zahl der Studenten in den nächsten Jahren von 8.000 auf 12.000 erhöhen würde. Diese hohe Zahl wird nach Informationen von Prof. Seifert sicher zehn Jahre anhalten. "Damit bekommt Osnabrück zusätzliche Einwohner, junge kreative Leute, die die Stadt beleben", erklärte Brickwedde.

Der Besuch der CDU-Stadtratsfraktion war auf Initiative des Ratsherrn Uwe Twent zustande gekommen. Die Fraktion besuchte die Labore für Karosseriebau, Kolbenmaschinen und hydraulische Antriebe, Kunststoffverarbeitung, elektrische Energieversorgung und Hochspannungstechnik sowie für Umformtechnik und Werkzeugmaschinen. Auch der Forschungsschwerpunkt "Intelligente Sensorsysteme" stand auf dem Programm. "Der Mangel an Ingenieuren in unserem Land ist ein großes Problem, die Fachhochschule Osnabrück mit vielen engagierten Professoren, Mitarbeitern und Studierenden zeigt, wie man diesem Mangel entgegenwirken kann", betonte Brickwedde bei der Veranstaltung. Dieser Eindruck verfestigte sich, als die Fraktion in den einzelnen Laboren auf sehr innovative und engagierte Professoren und Studenten traf. Brickwedde. "Man merkt, dass ihnen die Arbeit Spaß macht und sie dabei sehr erfolgreich sind. Das ist wichtig für den Standort Osnabrück."

Auch die gute regionale Zusammenarbeit mit Unternehmen zeichnet die Arbeit der Fachhochschule aus, ist sich die CDU-Fraktion sicher. Mit großem Interesse wurde wahrgenommen, dass die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik auch mit internationalen Firmen kooperiert. Das Einwerben von Drittmitteln sei für die Zukunftsfähigkeit der Osnabrücker Fachhochschule von großer Bedeutung. "Wir haben in Osnabrück mit der Fachhochschule eine kostbare Perle, die weit über die Region strahlt und in ganz Deutschland und darüber hinaus einen guten Ruf besitzt", stellte Brickwedde abschließend fest.

2 Kommentare zu “CDU-Fraktion besucht Fachhochschule Osnabrück”

  1. Thorsten Knape sagt:

    Zum vorangegangenen Kommentar möchte ich anmerken, das ich unterschiedliche Auffassungen zwischen einzelnen Ortsverbänden, Kreisverband oder Ratsfraktion im Laufe eines Meinungsfindungsprozesses in einer demokratischen Partei für absolut legitim halte. Solange man sich am Ende der Diskussion auf eine gemeinsame Position verständigt wird, sehe ich daran nichts Kritikwürdiges. Das der CDU Ortsverband Westerberg-Weststadt sich dem berechtigten Interessen der Anwohner nach einer Verkehresberuhigung annimmt, ist durchaus nachzuvollziehen.

    Meines Erachtens ist die Verkehrsinfrastruktur der Blumenthalstraße nicht für ein höheres Verkehrsaufkommen ausgelegt. Eine gut ausgebaute Zufahrt zum FH-Gelände ist vorhanden und die Zufahrt über die Blumenthalstraße kann ohne bauliche Maßnahmen geschlossen werden. Eine veränderte Verkehrsführung führt in der Praxis mitunter zu anderen Resultaten als dies auf den ersten Blick ersichtlich wäre. Ich sehe daher nicht, was dagegen spricht, die Zufahrt zu schließen und weitere Erfahrungen im Praxistest zu sammeln.

    Ich kann auch keine Kollision in der Frage der Verkehrführung am Westerberg mit dem prinzipiellen Interesse der CDU nach einer Stärkung und dem Ausbau des Hochschulstandorts Osnabrück erkennen.

    Die Überwachung des Verkehrsflusses per Webcam ist sicherlich eine interessante Idee, aber auch ein massiver Eingriff, der wohl eher für Kriminalitätschwerpunkte geeignet erscheint.

    Mit freundlichen Grüßen
    Thorsten Knape

  2. CDU-Fraktion besucht Fachhochschule Osnabrück sagt:

    CDU-Fraktion besucht Fachhochschule Osnabrück
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    aud den Seiten der CDU Weststadt/Westerberg will diese Teil-Funktion die
    Ausfahrt der FH -Fakultät WiSo Richtung Blumenthalstraße aufheben
    (25. April 2007).

    Besser ist, wenn die Blumenthalstraße mit Web-Cams ausgestattet wird, damit
    sich jeder vom ordnungsgemäßen Verkehrs-Fluss überzeugen kann.

    Umsetzung dringend
    erforderlich und erwünscht.

    Freundliche Grüße.

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