Katharina Pötter

„Wir haben uns eingehend über den Vorschlag der Bauverwaltung am Corneliusweg ein Baugebiet für zwanzig Wohneinheiten zu schaffen informiert. Nach eingehender Prüfung werden wir empfehlen, von diesem Vorhaben Abstand zu nehmen und das Gebiet des Kleingartenverein nicht anzutasten", so Fritz Brickwedde und Katharina Pötter (beide CDU).

Die beiden CDU-Kommunalpolitiker trafen sich mit allen Mitgliedern des Kleingartenverein am Corneliusweg, die dort dreizehn Parzellen bewirtschaften. Die Gärten sind 400-500 qm groß und werden nicht nur von Familien, sondern auch von der Montessori-Schule genutzt. Die Montessori-Schule ist dort seit 36 Jahren mit einem berufsvorbereitenden Gartenprojekt sowie Klassen- und Arbeitsgemeinschaften in drei Gärten tätig.

Im Juni hatte die CDU bereits eine Informations- und Anhörungsveranstaltung zu geplanten neuen Baugebieten am Finkenhügel und am Corneliusweg im Stadtteil Westerberg durchgeführt. Während es für neue Wohneinheiten auf der alten Trasse der Westumgehung Zustimmung gab, kritisierten viele Anwohner die Pläne der Bauverwaltung am Corneliusweg. CDU-Fraktionsvorsitzender Fritz Brickwedde sagte deshalb einen Vororttermin zu, der nun gemeinsam mit Katharina Pötter aus dem Stadtentwicklungsausschuss stattgefunden hat.

6000 qm Kleingärten und 6000 qm städtische Grünfläche: nach den wichtigen Argumenten der Kleingärtner und Anlieger in der CDU-Veranstaltung und dem Vororttermin steht die Position der CDU fest.

Es sei erfreulich, dass der Kleingartenverein West mit 270 Gärten über eine große Nachfrage verfüge. Kleingärten leisten nach Meinung der CDU einen wichtigen B

Fritz Brickwedde

eitrag zu einem guten Stadtklima und einer besseren Luftqualität.

Fritz Brickwedde und Katharina Pötter: „Wir sind entschlossen, über neues Baurecht über 3.000 neue Wohneinheiten zu schaffen. Dabei wollen wir aber die grünen Finger und Frischluftschneisen nicht beeinträchtigen."

Deshalb werde die CDU in der Arbeitsgruppe Baulandentwicklung zwischen Politik und Stadtverwaltung für einen Verzicht auf das von der Bauverwaltung vorgeschlagene Baugebiet Corneliusgebiet eintreten.

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