Vorsitzender Fritz Brickwedde

„Dass die militante Tierrechtsorganisation PETA nach ihrem Scheitern bei der Osnabrücker Staatsanwaltschaft erreicht hat, dass die städtische Jugendpflege vor ihr einknickt und das Angeln aus dem Ferienpass streicht, ist nicht in Ordnung. Die CDU wird das in der nächsten Sitzung des Verwaltungsausschusses zur Sprache bringen", so Fritz Brickwedde.

Viele Eltern und Kinder hätten sich in den vergangenen Jahren für Angelkurse im Rahmen des Ferienpasses entschieden. Jetzt werde dieses Angebot einfach gestrichen.  PETA wolle allen Menschen ihren Lebensstil , wonach kein Tier ein Nahrungsmittel sei, aufzwingen.  Brickwedde erinnerte daran, dass PETA auch schon den Osnabrücker Zoo attackiert und infragegestellt habe. Es könne nicht sein, dass diese kleine intolerante Minderheitenorganisation der Mehrheit Ihre Meinung aufzwinge.  Jeder solle frei entscheiden, ob er Fisch essen wolle und wie er zum Angeln stehe. Eltern und ihre Kinder müssten das Recht haben, sich für oder gegen Angelkurse im Rahmen des Ferienpasses zu entscheiden. Eine Bevormundung durch die städtische Jugendpflege -ausgelöst durch eine militante Gruppe – sei nicht akzeptabel. Die Kinder lernten in den Angelkursen etwas über die Natur, über Nachhaltigkeit, Respekt vor Tieren und über die Zubereitung von Speisen. Da die Kinder die Fische, die sie fangen, auch essen, seien Angelkurse das Gegenteil von Naturentfremdung und Supermarkt-Fischstäbchenmentalität. Die ganze Aktion erinnere ihn an den politischen Vorstoß, in städtischen Einrichtungen wöchentlich die  Zubereitung von Fleischgerichten zu verbieten, so Brickwedde. „Diese politische Korrektheit, dieser vorauseilende Gehorsam, diese Bevormundung der Bürger haben nichts mit Selbstbestimmung mündiger Menschen in einer freien Gesellschaft zu tun. Ich warte auf die Forderung „Kein Schweinefleisch im Ferienpass". Sie wird sicher bald kommen."

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