CDU gegen Schließung von Grünabfallsammelplätzen

Die in der Bürgerschaft bereits angekommene Planung des Osnabrücker Service Betriebes, Grünabfallsammelplätze in Nahne sowie in Atter schließen zu wollen, stößt auf den entschiedenen Widerstand der Osnabrücker CDU. Nach den Worten des Fraktionsvorsitzenden Dr. E. h. Fritz Brickwedde sowie entsprechenden Fachsprechers Björn Meyer, sei eine Schließung aus wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gründen nicht verantwortbar. 3 01 Meyer L 150x142 CDU gegen Schließung von Grünabfallsammelplätzen

Grünabfallsammelplätze wurden vor Jahren eingerichtet, um zu verhindern, dass Grünabfälle wild in der Landschaft abgelagert werden bzw. mitzuhelfen, dass die Stadt ein ordentliches Erscheinungsbild nach außen abgibt. Dies sei im Falle einer Schließung wieder zu erwarten, was zu verhindern gelte. Weiterhin könnten vor allem ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger die Plätze schlechter erreichen und wären auf ein Auto angewiesen, was ebenfalls in der Diskussion mit berücksichtigt werden müsse. 

Schließlich sei als letzter gesellschaftlicher Punkt aufgrund von höheren Verkehrsbewegungen zu den dann noch vorhandenen restlichen Plätzen, ein Mehr an Schadstoffemissionen zu erwarten, so Brickwedde und Björn Meyer. Dies laufe aber beispielsweise den Klimaschutzzielen der Stadt Osnabrück völlig zuwider. Aber auch aus wirtschaftlichen Gründen mache der Vorschlag nur wenig Sinn, obwohl die CDU gerade vor dem Hintergrund der schwierigen Finanzsituation der Stadt Osnabrück sukzessive nach Optimierungs- und Einsparpotentialen suche. Die laufenden Kosten, wie z. B. die Abfuhren, würden sich nur auf andere Plätze verlagern bzw. noch erhöhen, wenn der Grünabfall irgendwann aus Wald und Wiesen aufgrund von illegalen Ablagerungen wieder eingesammelt werden müsse. Auch Personalkosten könnten und sollten aufgrund der vorhandenen Verträge nicht eingespart werden. Schließlich seien ggf. noch Restabschreibungen zu berücksichtigen, die dann ebenfalls als Kostenfaktoren anfielen.

 „Insgesamt kann man bei der Abwägung der vielen Argumente nur zu dem Schluss kommen, dass eine Schließung von Grünabfallsammelplätzen derzeit in Osnabrück nicht zu verantworten ist“, fassten Dr. E. h. Fritz Brickwedde und Björn Meyer zusammen.

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