Die Vergabe des alten von rot-grün zum reinen Architektenpreis zurückgestutzten Klimaschutz- bzw. Umweltpreises wurde zwischenzeitlich von der Verwaltung auf Wunsch der bürgerlichen Ratsmehrheit überarbeitet und vom Umwelt- und Feuerwehrausschuss einstimmig beschlossen. In der Vergangenheit seien die Richtlinien viel zu eng gefasst gewesen, was letztlich dazu führte, dass ein alle Aspekte des Umwelt- und Naturschutzes berücksichtigender Preis nicht mehr vergeben werden konnte.
Wie der Vorsitzende des Umwelt- und Feuerwehrausschusses, der umweltpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion Björn Meyer, nach der letzten Ausschusssitzung mitteilte, seien die neuen Vergaberichtlinien deutlich weniger reglementierend und erheblich weiter gefasst worden. Themen wie Natur- und Artenschutz, Umweltbildung, Abfallproblematik sowie Klimaschutz finden ebenso Berücksichtigung, wie andere Maßnahmen zur nachhaltigen Umweltentlastung.
Bei der Höhe des Preisgeldes komme es neben der Attraktivität von ca. 15.000,00 Euro auch auf die symbolische Wirkung einer solchen Auszeichnung an. Die Vergabe des Innovations- und Umweltpreises solle daher auf Vorschlag von CDU und FDP alle 2 bis 3 Jahre anlässlich des Tages der Umwelt am 5. June erfolgen.
Um eine notwendige öffentliche und nachhaltige Wirkung mit der Vergabe des Preises zu erzielen, werde eine dauerhafte und umfassende Zusammenarbeit mit Osnabrücker aber auch überregionalen Fachleuten und Institutionen bei der Richtlinienerstellung sowie der Jurybesetzung angestrebt. So stelle man eine höchstmögliche Kompetenz und Durchlässigkeit der Ergebnisse sicher, d.h. sie würden nach einer Preisvergabe auch nachverfolgt werden und nicht in Schreibtischschubladen verschwinden. Beispielhaft führt Björn Meyer hier die Bundesstiftung Umwelt, die Osnabrücker Universität und Fachhochschule, Umweltorganisationen, aber auch das Max-Planck-Institut oder das Wuppertaler Institut für Klimaforschung an, die nunmehr auch ausdrücklich im Beschluss aufgeführt werden!
Wichtig sei es weiterhin, neben der Auswahl von kompetenten Jurymitgliedern für eine Schirmherrschaft eine überparteiliche und in der Bevölkerung weithin anerkannte Persönlichkeit zu finden, die durch ihr Wirken dem Preis die gebührende Aufmerksamkeit verschaffen kann.
"Mit der neuen Konzeption des Innovations- und Umweltpreises kann die Stadt Osnabrück einen wirksamen Beitrag zum kommunalen Umweltschutz sowie zur Bekanntheits- und Imageverbesserung der Stadt leisten", so Meyer abschließend.

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