Die CDU sieht ihre Forderungen beim Verkauf der OWG als erfüllt an. Die NILEG als Käuferin ist eine seriöse Partnerin. Sie wird gemeinsam mit der Sparkasse und der Beteiligung der Stadt die OWG zu einem modernen Immobilien – Unternehmen weiter entwickeln, erklärt die Fraktionsvorsitzende der CDU Irene Thiel.
Die Hauptforderung des Mieterschutzes wird erfüllt und schriftlich im Kaufvertrag festgehalten. Die Mitarbeiter werden übernommen. Der Firmensitz bleibt in Osnabrück und wird um die 900 Wohnungen der NILEG erweitert. So kann auch damit gerechnet werden, daß weiterhin Osnabrücker Handwerksbetriebe Aufträge erhalten.
Der von der CDU mit getragener Beschluß hat somit zu einem akzeptablen Ergebnis geführt. Die ängste, die leider bewußt durch Falschmeldungen verbreitet wurden, waren tatsächlich falsch. Sie dienten und dienen nur dem Wahlkampf, aber nicht dazu die Zukunft Osnabrücks positiv zu gestalten. Durch den Verkauf wird die Stadt von Zins- und Tilgungszahlungen entlastet und kann somit Mittel für Bildung und Familien bereit stellen.
Bei einem optimalen Mieter- und Mitarbeiterschutz kann kein Höchstpreis erzielt werden. Für die CDU sind die Interessen der Mieter und Mitarbeiter so wichtig, daß sie einen maximalen Kaufpreis nicht verlangt. Aber der Preis muß unter den jetzigen schlechten Marktbedingungen trotzdem stimmen. über den Sitz im Aufsichtsrat läßt sich zudem regulierend eingreifen, erklärt die Aufsichtsratsvorsitzende der OWG Anette Meyer zu Strohen.

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