"Es kann nicht unwidersprochen hingenommen werden, dass der Ortsbürgermeister Ulf Jürgens(SPD) in der letzten Ortsratsitzung Kritik daran übt, dass neue Baugebiete in Voxtrup entstehen. Ein Ortsbürgermeister sollte im Gesamtinteresse der Stadt Osnabrück daran interessiert sein, dass Menschen wieder in die Stadt ziehen. Nach langen Jahren der Stadtflucht ist zu beobachten, dass immer mehr Menschen wieder in die Stadt hineinziehen. Herr Jürgens(SPD), der auch Mitglied des Rates der Stadt ist, sollte daran Interesse haben, dass die Stadt wächst", so Franz-Josef Schwack (CDU).
Von daher ist es wichtig, dass gute Angebote für Bauwillige vorhanden sind. Vor allem jungen Familien mit Kindern müssen wir solche Gelegenheiten bieten. Voxtrup ist ein attraktiver Stadtteil, in dem es sich für junge Familien lohnt, zu leben.
Das neue entstehende Baugebiet um die St. Antonius-Kirche wird für viele ein attraktives Baugebiet werden. Hinzu kommt, dass die Schulen, Kirche und der neu zu errichtende Kindergarten in eine Siedlung gehören und nicht am Rand der Stadt. Die Lärmbelästigung durch die Autobahn ist, wie das Gutachten deutlich macht, nicht erheblich. Manch andere alte Wohngebiete in Voxtrup haben zeitweise einen höheren Lärmpegel als den, der im neuen Baugebiet an der St. Antonius-Kirche erreicht wird. Die Äußerungen von Herrn Ortsbürgermeister Jürgens und der UWG waren nicht hilfreich, um die Konjunktur aufleben zu lassen.
Die CDU/FDP-Gruppe der Stadt wird, gemeinsam mit der CDU und FDP des Landkreises Osnabrück, die Stadt Osnabrück beauftragen mit dem Landkreis Osnabrück Verhandlungen über eine Kooperation bis hin zur Fusion der VHS der Stadt Osnabrück mit der VHS des Landkreises aufzunehmen. Beide Volkshochschulen haben ihren Sitz in Osnabrück. "Für uns war dies ein logischer Schritt. Durch die Zusammenlegung erhoffen wir uns Synergieeffekte insbesondere im Bereich der Koordinierung der Bildungsarbeit und der Qualitätsentwicklung", so die Fraktionsvorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion Irene Thiel. Die dezentrale Struktur und die wohnortnahe Versorgung mit Bildungsleistungen im Landkreis muss Bestand haben, sind sich die CDU/FDP-Fraktionsvorsitzenden aus Stadt und Landkreis einig.
Nach der Beauftragung der Verwaltung wird eine Verhandlungskommission unter Vorsitz des betroffenen Dezernates der Stadt und, unter Beteiligung der Leitungen der Volkshochschulen sowie der Personalvertretungen gebildet, um die Verhandlungen zu führen. Die entsprechenden Ausschüsse von Stadt und Landkreis werden dann zeitnah über die Verhandlungsergebnisse informiert.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des KidS(Kommunalpolitik in die Schulen)-Projektes informierten sich über das IT-Kompetenzzentrum für Büro- und Informationstechnologie. Interessiert ließen sich alle Beteiligten erklären, was das Ziel eines IT-Kompetenzzentrums ist. Nämlich den neuen Gegebenheiten auf dem Arbeitsmarkt Rechnung zu tragen. Unter der Fragestellung "In welchem Beruf kommt man heute ohne Computerkenntnisse aus?" unterhielten sich die Schüler mit dem Sozial- und Kulturdezernenten Reinhard Sliwka genauso ungezwungen wie mit der Schulleiterin der BBS Schölerberg, Frau Frerichs sowie dem Schulleiter der BBS am Pottgraben, Herrn Dr. Szweczyk. Aus Sicht der Wirtschaft schilderte Herr Spiegelburg von den Osnabrücker WirtschaftsJuneoren die Notwendigkeit eines IT-Kompetenzzentrums. Ebenso zu Wort kam der Architekt Herr Nickel. Nach der Diskussion hatten alle KidS-Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit in drei unterschiedlichen Gruppen ihre eigenen IT-Kenntnisse zu testen.
Im Frühjahr diesen Jahres hat der Rat einen einstimmigen Beschluss gefasst. Hiernach soll ein IT-Kompetenzzentrum für Büro und Informationstechnologie als Außenstelle der Berufsbildenden Schulen am Pottgraben und der Berufsbildenden Schulen am Schölerberg eingerichtet werden. Nach den Sommerferien 2006 wird das überregionale Kompetenzzentrum ein breitgefächertes Angebot in beruflicher Erstausbildung und Vollzeitbildungsgängen anbieten. Die Räumlichkeiten werden am Breiten Gang 3-4 angesiedelt sein und werden den neuesten Standards entsprechen. Außerdem sollen Unternehmen, Bildungsanbieter und andere gesellschaftliche Gruppen dort Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten erhalten.
CDU und FDP sehen sich nach dem Schneechaos und tagelangem Ausfall des elektrischen Stroms in Ochtrup in ihrem Einsatz für eine unterirdische Verkabelung bestätigt. Die geplante Hochspannungsleitung in Schinkel und Widukindland darf nicht als Freileitung geplant werden.
"Neben den Kosten müssen Sicherheits- und Umwelt-, als auch gesundheitliche Risiken in die Entscheidung einfließen", erklärt die Fraktionsvorsitzende Irene Thiel (CDU). Die wirtschaftlichen Verluste nach längeren Stromausfällen rechtfertigen die höheren Kosten der Erdverkabelung.
In diesem Zusammenhang dankt die CDU ausdrücklich der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr, den Hilfsorganisationen und allen Helfern , die beim Schneechaos so beispielhaft die hilfsbedürftigen Menschen betreut und für die Sicherheit der Osnabrücker Bürgerinnen und Bürger gesorgt haben, so der Vorsitzende des Feuerwehrausschusses Björn Meyer (CDU).
Auch 2006 wird die CDU/FDP-Gruppe das Bündnis "Zukunft Osnabrück – Familie geht vor" unterstützen. In der letzten Sitzung des Finanzausschusses sind 50.000 Euro bereitgestellt worden. "Der Ausbau der Familienförderung ist für uns sehr wichtig, deshalb haben wir die Förderung für 2006 aufrecht erhalten. Wir werden auch weiterhin "Flagge für Familie" zeigen", so die Fraktionsvorsitzende Irene Thiel (CDU).
Das Bündnis "Zukunft Osnabrück – Familie geht vor" hat bereits eine große Zahl von Persönlichkeiten, Unternehmen und Vereinigungen hinter sich versammelt. Auch die CDU unterstützt das Bündnis, damit eine gute Grundlage für Familien in Osnabrück geschaffen wird. Der Name des Bündnisses ist auch in der aktuellen Haushaltsdebatte für CDU/FDP-Gruppe Programm: "Zukunft Osnabrück – Familie geht vor":