CDU/FDP: Ehrenamtliches Engagement hat einen großen Stellenwert

Das ehrenamtliche Engagement hat in Osnabrück einen großen Stellenwert. Es sichert den sozialen Zusammenhalt und sorgt dafür, dass sich jeder auf ein Netzwerk von Hilfe und Unterstützung verlassen kann. In unendlich vielen Bereichen sind Ehrenamtliche tätig, wie z. B. im Bereich Soziales, Gesundheit, Selbsthilfe, Bildung, Kultur, Wissenschaft, Freizeit, Sport, Erholung, Politik, Religion, Umwelt, Wirtschaft, Arbeit, Verkehr. Die Aufzählung ist sicher nicht erschöpfend. Für Osnabrück wird geschätzt, dass mindestens 20.000 Personen ehrenamtlich tätig sind. Zusätzlich gibt es das "versteckte Ehrenamt", wie z. B. die Mitarbeit bei Straßenfesten, die Spielplatzpflege, die Elternvertreter, die Arbeit in Fördervereinen oder einfach Helfen in der Nachbarschaft. Die ehrenamtlichen Tätigkeiten sind so vielseitig. "Wir sind froh, dass sich so viele ehrenamtlich engagieren und damit die Lebensqualität aller Osnabrückerinnen und Osnabrücker erhöhen", so die Fraktionsvorsitzende Irene Thiel (CDU).

Um allen Engagierten öffentlich zu danken, hat der Rat den Tag des Ehrenamtes eingeführt. Einmal im Jahr kommen ca. 400 Ehrenamtliche in der Stadthalle zusammen. An diesem Tag stehen sie zur Abwechslung einmal im Mittelpunkt. Sie erhalten in dem Rahmen die Möglichkeit über ihre Arbeit zu berichten, Erfahrungen auszutauschen und Netzwerke zu schaffen. Dieses Prinzip gilt es auszubauen und die Freiwilligen-Agentur zu unterstützen.

Der Vorschlag der Oppositionsparteien im Rat, eine Ehrenamtkarte einzuführen, wird vielen Ehrenamtlichen nicht gerecht. Die Aushändigung einer solchen Karte müsste an zu schaffende Förderkriterien orientiert sein und diskriminiere dadurch die vielen Menschen, die nicht in Vereinen oder Verbänden einem Ehrenamt nachgehen sondern als Einzelperson uneigennützig z. B. in der Nachbarschaft einfach helfen. Kriterien wie Alter, Häufigkeit der ehrenamtlichen Tätigkeit, Befristung der Laufzeit der Karte etc. bedeuten, dass ein Großteil der Ehrenamtlichen von vornherein ausgegrenzt werden.

Schulzentrum Eversburg ein attraktiver Schulstandort

Vor Ort überzeugten sich CDU-Vertreter von der Attraktivität des Standortes des Schulzentrums Eversburg. Die Schulleiter der einzelnen Schulformen hatten zum Gespräch gebeten. "Die Schule hat ein wirklich großes Außengelände und ein vielseitiges, qualitatives Nachmittagsangebot", lobte Irene Thiel, Fraktionsvorsitzende der CDU im Stadtrat. Das Gespräch sei sehr informativ und interessant gewesen und der Vorsitzende des Ortsverbandes Eversburg und Ratsherr Uwe Twent hat einige wichtige Anliegen des Schulzentrums, wie z. B. eine bessere Verkehrsanbindung aus dem Stadtteil Pye, zur Diskussion in den Ortsverband mitgenommen.

Das Schulzentrum Eversburg fasst die drei Schulformen Gymnasium, Real- und Hauptschule zusammen. Alle Schulen werden aber als unabhängige Schulen geführt. Die Außenstelle des Ratsgymnasiums hat ca. 250 Schülerinnen und Schüler, die bis zur zehnten Klasse unterrichtet werden. Auch die Realschule ist mit 280 Schüler sehr übersichtlich, während in der Hauptschule ca. 160 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden. In allen Schulformen ist eine individuelle sozialpädagogische Betreuung der Schüler auf hohem Qualitätsniveau sichergestellt.

CDU-Fraktion läd ein

Generationenverbindendes Wohnen – ein Konzept für Osnabrück? Unter dieser Überschrift läd die CDU-Ratsfraktion alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Freitag, 24. March 2006 von 18.00 bis 20.00 Uhr ins Rathaus in den Ratssitzungssaal ein. Walburga Fleige, ehemalige Leiterin der Katholischen Familienbildungsstätte, und Werner Hülsmeier, Architekt von Plan und Concept sowie Herr Striedelmeyer (Heinrich Becker Bauunternehmen) und Herr Schnitker (Schnitker GmbH Bauunternehmen) werden über das Grundkonzept eines generationenverbindenden Wohnens in Osnabrück und eine mögliche Umsetzung berichten. Anschließend stehen sie für Fragen zur Verfügung. "Wir werden uns intensiv mit zukunftsfähigen Wohn- und Lebensformen auseinandersetzen müssen, deshalb wollen wir gemeinsam mit allen Interessierten dieses ganzheitliche Wohnkonzept diskutieren", so Irene Thiel, Fraktionsvorsitzende der CDU.

Durch generationenverbindendes Wohnen soll ein Ort entstehen, an dem sich Menschen begegnen können. Ob Singles oder Pärchen, Familien oder Alleinstehende, Student oder Rentner, ein solches Wohnkonzept könnte die Rahmenbedingungen schaffen, um einen erfahrbaren Zusammenhalt der Generationen zu schaffen. Wichtig ist, dass dabei eine privater Rückzugsbereich, die eigene Wohnung, gewahrt bleibt.

Nachdem überall im Bundesgebiet das Konzept von Mehrgenerationenhäusern als Begegnungsstätte gut angenommen wird, bietet die Idee eines generationenverbindenden Wohnens den nächsten Schritt in Richtung einer Gesellschaft, die über einzelne Generationen hinaus Verantwortung übernimmt, meint auch Anette Meyer zu Strohen, Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses.

CDU und FDP sind für behindertengerechten Zugang zum Hasetor-Bahnhof

Die Ratsmehrheit wird in der nächsten Ratssitzung die Verwaltung beauftragen zu prüfen, wie eine behindertengerechte Nutzung des Hasetor-Bahnhof umzusetzen ist. "Der Hasetor-Bahnhof hat gerade als Zugang zur Innenstadt eine wichtige Funktion. Diese sollte auch für behinderten Menschen nutzbar sein", so die Fraktionsvorsitzende Irene Thiel (CDU). Es sollten alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, diese äußerst unbefriedigende Situation zu ändern, meint auch Bürgermeister Burkhard Jasper (CDU).

Entsprechende Gespräche mit den Stadtwerken, der Deutschen Bahn und der Interessengemeinschaft der Hasetraße sollen helfen eine geeignete Lösung zu finden. Hier müssen alle an einem Strang ziehen. Natürlich müssen auch die Kosten eines behindertengerechten Zuganges und mögliche Finanzierungsansätze diskutiert werden.

Sicherlich profitieren nicht nur behinderte Menschen von einem barrierefreien Zugang des Hasetor-Bahnhofes sondern auch deren Angehörige. Die Innenstadt könnte so auch für Behinderte ohne Hindernisse zu erreichen sein.

Öffentliche Sprechstunde für interessierte Bürgerinnen und Bürger

Am Freitag, den 17. March ist es wieder soweit. In einer öffentlichen Sprechstunde stehen die Mitglieder der CDU-Ratsfraktion abwechselnd interessierten Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort. In regelmäßigen Abständen werden in den Räumen der CDU-Kreisgeschäftsstelle an der Rolandsmauer 11, von 15.00 bis 17.00 Uhr aktuelle kommunalpolitische Themen und Probleme diskutiert.

Die kommende Sprechstunde wird von Franz-Josef Schwack und Brigitte Neumann bestritten. Herr Schwack ist Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses und sozialpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Frau Neumann ist Mitglied des Integrations- und des Sozialausschusses. Es können auch allgemein kommunalpolitische Fragen, Anregungen und Probleme erörtert werden. "Wir wollen den Osnabrücker Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, uns im direkten, persönlichen Gespräch Fragen zu stellen", so die CDU-Fraktionsvorsitzende Irene Thiel.

Anmeldungen sind erbeten unter der Rufnummer der Fraktionsgeschäftsstelle im Rathaus 0541/323-2021.

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