CDU Münster besucht CDU-Stadtratsfraktion

Eine Delegation der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Münster Südost besuchte am 13. Januar die CDU-Ratsfraktion Osnabrück. Grund des Besuches waren die Belichtungen der Konversionsflächen in Osnabrück. „Herzlich heiße ich Sie in Osnabrück willkommen und freue mich, dass Sie das Osnabrücker Modell der Konversionen bestaunen möchten“, so begrüßte Ratsfrau Eva-Maria Westermann die Gäste aus Münster, an deren Spitze sich der Fraktionsvorsitzende Peter Bensmann für die Einladung bedankte. IMG 02341 300x225 CDU Münster besucht CDU Stadtratsfraktion

Ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung zeigte der Delegation mehrere erfolgreiche Projekte. Unter anderem den Standort Scharnhorstkaserne mit dem neu zu erschließenden Wissenschaftspark und die gewerblichen Flächen am Hafen mit dem neuen Gebäude von Kaffee-Partner . Den Gästen aus Münster wurde schnell klar, dass die Stadt Osnabrück die Chance genutzt und zukunftsfähige Konzepte umsetzt. Zum Abschluss dankte Peter Bensmann der CDU-Fraktion und der Stadtverwaltung für die guten Informationen und lobte, wie schnell und effektiv Politik und Verwaltung in dieser Sache zusammengearbeitet haben. Katharina Pötter (CDU-Fraktion, stellvertretende Fraktionsvorsitzende) wies abschließend darauf hin, dass allen Akteuren bewusst war, dass man hier schnell und effektiv zusammen arbeiten muss.

Krebsbehandlung: Klinikum schließt Versorgungs- lücke im Osnabrücker Land

(Quelle: Medieninformation der Klinikum Osnabrück GmbH)

Ambulante Betreuung von Krebserkrankten zukünftig in Dissen

Osnabrück, 4. Januar 2012. Von nun an müssen Krebserkrankte aus der Region südlich von Osnabrück keine weiten Fahrten mehr in Kauf nehmen, um eine umfassende ambulante onkologische Behandlung zu erhalten. Am Klinikum Osnabrücker Land in Dissen wurde eine onkologische Zweigpraxis des Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) des Klinikum Osnabrück mit mehreren Sprechzimmern sowie Behandlungs- und Diagnostikräumen eröffnet. „Es gab bisher kein wohnortnahes onkologisches Angebot durch entsprechende Fachärzte in Dissen. Diesen Engpass wollten wir beenden. Als kommunales Krankenhaus sehen wir unsere Aufgabe darin, Versorgungslücken zu schließen“, fasst Klinikum-Geschäftsführer Dr. Hansjörg Hermes zusammen. Die Experten des MVZ Onkologie werden zunächst an drei Vormittagen pro Woche Sprechstunden in Dissen abhalten. „Außerdem werden wir Chemotherapien, Antikörpertherapien und Bluttransfusionen in Dissen ambulant durchführen“, erläutert der Onkologe und Ärztliche Leiter des Medizinischen Versorgungszentrums, Dr. Julian Topaly. Aber nicht nur Behandlungen werden dort stattfinden, ebenso auch Diagnostik und Nachsorge. „Besonders die kooperative Betreuung der Patienten mit ihren jeweiligen Hausärzten soll künftig von zentraler Bedeutung sein“, ergänzt Prof. Dr. Olaf Koch, Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation. Gemeinsam mit den Ärzten werden sich erfahrene Arzthelferinnen um die Patienten kümmern.3 02 Westermann L 300x284 Krebsbehandlung: Klinikum schließt Versorgungs  lücke im Osnabrücker Land „Unser vorrangiges Ziel ist, für die Bürger in der Region südlich von Osnabrück anspruchsvolle und gut erreichbare medizinische Angebote zu schaffen. Es freut uns sehr, dass wir Krebserkrankten nun deutlich bessere Bedingungen bieten können“, ergänzt Eva-Maria Westermann, Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikum Osnabrücker Land. Die Praxis in einem Nebengebäude des Dissener Krankenhauses wurde umfangreich umgebaut, um auch räumlich optimale Bedingungen für die ambulante onkologische Versorgung zu schaffen. Insgesamt 13 Räume stehen zur Verfügung, dazu gehören die Anmeldung, zwei Sprechzimmer, Räume für Chemotherapien, für Blutentnahme, Ultraschalluntersuchungen, ein Warteraum und Funktionsräume.

CDU amüsiert sich über Wirtschaftskenntnisse und Interpretationsblasen der SPD

Mit einem gewissen Amüsement reagiert die CDU-Ratsfraktion auf die Kritik der SPD zur von den Christdemokraten geforderten Erhaltung der Grünabfallsammelplätze in Osnabrück. Nach den Worten des Fraktionsvorsitzenden Dr. E. h. Fritz Brickwedde6 01 Brickwedde L 150x142 CDU amüsiert sich über Wirtschaftskenntnisse und Interpretationsblasen der SPD sowie des Fachsprechers Björn Meyer sei es nach wie vor richtig, u. a. aufgrund der Verhinderung von wilden Grünabfällen in Naherholungsgebieten, der Erreichbarkeit der Grünabfallsammelplätze auch für ältere und ggf. gehbehinderte Bürgerinnen und Bürger sowie der Verhinderung von zusätzlichem Verkehr und den einhergehenden CO2-Emissionen die Plätze zu erhalten. Weiterhin richtig sei das von der SPD angeführte Zitat Björn Meyers im Betriebsausschuss vom 25. November 2010, „Aus rein betriebswirtschaftlicher Sicht müssten einige Plätze wegen zu geringer Nutzung geschlossen werden.

Wenn dieses umfangreiche Netz weiter aufrechterhalten werden solle, müsse das System optimiert werden!“ Von der einzigen Lösung "Schließung", wie es die SPD behaupte, sei seitens der CDU jedoch nicht die Rede gewesen. Optimierungen müssten, so Dr. E. h. Brickwedde und Björn Meyer weiter, nicht immer gleich Schließungen sein, dies sei scheinbar nur bei der SPD so, was für die Zukunft Osnabrücks in den nächsten fünf Jahren nichts Gutes verheiße. 3 01 Meyer L 150x142 CDU amüsiert sich über Wirtschaftskenntnisse und Interpretationsblasen der SPD                 

Die Christdemokraten sähen bei den Optimierungen beispielsweise Modifizierungen des Angebotes in Art der abzugebenden Wert- und Reststoffe und/oder Menge an Containern auf den einzelnen Plätzen, an die Nachfrage angepasste Öffnungszeiten, Kooperationen z. B. mit in der Nähe befindlichen Garten- und Landschaftsgestaltern usw.. Dies sei ja auch vom OSB z. T. bereits auf den Weg gebracht worden, was die CDU ausdrücklich begrüße.

CDU-Fraktion fordert "Beschwerde-App"

- Besseren Austausch zwischen Bürgern und Verwaltung ermöglichen -

„Mit einer neuen App für Smartphones sollen Bürger ganz einfach jederzeit und mobil ihre Ideen und Beschwerdemeldungen aufnehmen und bequem an die Stadt Osnabrück senden“, so Christoph Bertels (CDU), Mitglied im Ausschuss für Organisation, Personal und Gleichstellung. Aus Sicht der CDU-Fraktion ist dadurch ein besserer Austausch zwischen Bürgern und Verwaltung möglich. Daher wird die CDU in der kommenden Ratssitzung am 13. Dezember einen Antrag einbringen, der die Verwaltung dazu auffordert, den Fraktionen darzulegen, was zu welchen Kosten möglich ist.1 02 Bertels L 150x142 CDU Fraktion fordert Beschwerde App „Der Bürger muss keine langen Wartezeiten oder ähnliches in Kauf nehmen, er kann durch eine solche App einfach und bequem Ideen und Mängel direkt an zuständige Mitarbeiter der Verwaltung schicken“, so Bertels weiter. Funktionieren soll die App dadurch, dass Bürger eine kurze Schilderung des Sachverhaltes vornehmen oder einfach einen Hinweis samt Foto via App an die Stadt schicken. Wenn die Bürger wollen, können Sie auch angeben, dass sich der zuständige Sacharbeiter während der Bearbeitung nochmals bei ihnen meldet. „Wir erwarten von den anderen Fraktionen, dass sie unserem Antrag zustimmen, da ein solches Beschwerdemanagement bürgerfreundlich, effizient und modern ist“, so Katharina Pötter, stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion abschließend. Auch zukünftig wird sich die CDU für einen weiteren Ausbau der Bürgerfreundlichkeit und Attraktivität der Verwaltung einsetzen und auf die gute Arbeit aufbauen.

CDU gegen Schließung von Grünabfallsammelplätzen

Die in der Bürgerschaft bereits angekommene Planung des Osnabrücker Service Betriebes, Grünabfallsammelplätze in Nahne sowie in Atter schließen zu wollen, stößt auf den entschiedenen Widerstand der Osnabrücker CDU. Nach den Worten des Fraktionsvorsitzenden Dr. E. h. Fritz Brickwedde sowie entsprechenden Fachsprechers Björn Meyer, sei eine Schließung aus wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gründen nicht verantwortbar. 3 01 Meyer L 150x142 CDU gegen Schließung von Grünabfallsammelplätzen

Grünabfallsammelplätze wurden vor Jahren eingerichtet, um zu verhindern, dass Grünabfälle wild in der Landschaft abgelagert werden bzw. mitzuhelfen, dass die Stadt ein ordentliches Erscheinungsbild nach außen abgibt. Dies sei im Falle einer Schließung wieder zu erwarten, was zu verhindern gelte. Weiterhin könnten vor allem ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger die Plätze schlechter erreichen und wären auf ein Auto angewiesen, was ebenfalls in der Diskussion mit berücksichtigt werden müsse. 

Schließlich sei als letzter gesellschaftlicher Punkt aufgrund von höheren Verkehrsbewegungen zu den dann noch vorhandenen restlichen Plätzen, ein Mehr an Schadstoffemissionen zu erwarten, so Brickwedde und Björn Meyer. Dies laufe aber beispielsweise den Klimaschutzzielen der Stadt Osnabrück völlig zuwider. Aber auch aus wirtschaftlichen Gründen mache der Vorschlag nur wenig Sinn, obwohl die CDU gerade vor dem Hintergrund der schwierigen Finanzsituation der Stadt Osnabrück sukzessive nach Optimierungs- und Einsparpotentialen suche. Die laufenden Kosten, wie z. B. die Abfuhren, würden sich nur auf andere Plätze verlagern bzw. noch erhöhen, wenn der Grünabfall irgendwann aus Wald und Wiesen aufgrund von illegalen Ablagerungen wieder eingesammelt werden müsse. Auch Personalkosten könnten und sollten aufgrund der vorhandenen Verträge nicht eingespart werden. Schließlich seien ggf. noch Restabschreibungen zu berücksichtigen, die dann ebenfalls als Kostenfaktoren anfielen.

 „Insgesamt kann man bei der Abwägung der vielen Argumente nur zu dem Schluss kommen, dass eine Schließung von Grünabfallsammelplätzen derzeit in Osnabrück nicht zu verantworten ist“, fassten Dr. E. h. Fritz Brickwedde und Björn Meyer zusammen.

Seiten: zurück 1 2 ...3 4 5 ...55 nächste