Dr. E. h. Fritz Brickwedde

In der Ratssitzung vom 13.12.2011 hat Herr Meier als Sprecher der Grünen laut Protokoll zum Bebauungsplan 571 erklärt:

„Er macht deutlich, dass die eingezeichnete Straße wichtig sei für die Bedeutung des Wissenschaftsparkes. Die Existenz dieser Straße werde nicht infrage gestellt.“

Die Straßenführung wurde hinsichtlich ihrer Erschließungsfunktion, wie im B-Plan 571 vorgeschlagen, für den Abschnitt zwischen Natruper Straße und Sedanstraße, beschlossen, u. a. mit den Stimmen der Grünen und der FDP. Es erfolgte die öffentliche Auslegung mit der Beteiligung der Bürger.
In der Ratssitzung am 05.03.2013 erfolgte ohne Aussprache der Beschluss:

„Die Trassenführung wird hinsichtlich ihrer Erschließungsfunktion, wie im B-Plan 571 vorgeschlagen, für den Abschnitt zwischen Natruper Straße und Sedanstraße, beschlossen.“

Dieser Beschluss erfolgte ohne Gegenstimmen mit Zustimmung der Grünen, der FDP, UWG und Linken.

Die Erschließungsstraße war kein Bestandteil der Bürgerbefragung 2014.

Jedes Unternehmen, das im Wissenschaftspark investiert hat, tat dies unter der Zusage, dass diese Straße gebaut wird. Laut IHK-Erklärung von heute „wurde das vertraglich zugesichert“. Jeder Investor im Wohnpark wusste, dass diese Straße kommen würde. Jeder, der dort eine Wohnung gekauft hat, konnte das ebenfalls wissen.

Es geht um eine Straße mit einer Breite von 17,50 m, davon
6,50 m für Fahrzeuge
6,00 m für Fußgänger und Fahrradfahrer
5,00 m für eine Allee mit Bäumen und Grünanlage.

Der ÖPNV wird gestärkt mit Busbeschleunigung und zwei Haltestellen.

Umwege werden durch den Anschluss der Natruper Straße vermieden und durch die Sperrung des Natruper Holzes werden die Anlieger entlastet.

Im Wissenschaftspark werden sich noch viele Unternehmen ansiedeln. Auch für diese brauchen wir die Erschließungsstraße.

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