Marius Keite

„Ich finde es mehr als schädlich, wie das Ansehen der Feuerwehr in Osnabrück, deren Einsatz bei jedweder Art von Unfall oder Schadensereignis, oft die eigene Gesundheit riskierend, in der aktuellen öffentlichen Debatte dermaßen verunglimpft wird“, kritisiert Marius Keite, Vorsitzender im Ausschuss für Feuerwehr und Ordnung die aktuelle Debatte zum Neubau der zweiten Feuerwache. „Es ist natürlich legitim, über Investitionen zu diskutieren, jedoch auch unter Berufung auf diverse Einzelmeinungen, die namentlich überwiegend nicht genannt werden möchten, der Feuerwehr zu unterstellen, sie würde unsachlich vorgehen und keine „anderen Götter“ neben sich dulden, ist dem Einsatz, den diese Berufsgruppe tagtäglich, rund um die Uhr bringt, ausgesprochen unangemessen. Sechs Jahre Planung und Beratung gehen dem nun im Dezember durch den Stadtrat beschlossenen Bau der zweiten Feuerwache voran. Die Beratungen sind sehr sachlich verlaufen und seitens der Feuerwehr kamen viele Optimierungs- und auch Einsparvorschläge. Wer sich jetzt nach Jahren der Vorbereitung, erfolgtem Haushaltsbeschluss, am Tag nach dem Sturm „Friederike“, bei dem Freiwillige- und Berufsfeuerwehr eine dreistellige Anzahl von Einsätzen hatten, meldet, hat bereits ein ausgesprochen schlechtes Timing. Nun aber nachzulegen und der Feuerwehr zu unterstellen, dass sie gottgleich und fern von Sacherwägungen handelt, ist kaum zu ertragen. Die CDU unterstützt eine gute und angemessene Ausstattung der Feuerwehr. Der neue Standort wird bei einer vergleichsweise geringen Steigerung der laufenden Kosten erheblich dazu beitragen, dass bei einer Vielzahl von Gefährdungen, schneller Hilfe geleistet werden kann. Dieser Ansatz hat eine sehr breite Mehrheit im Stadtrat, die CDU Fraktion und mich persönlich überzeugt“, stellt Keite fest. „Ich möchte mich bei allen Fraktionen, die dies gemeinsam unterstützt haben, aber auch kritischen Stimmen für die bisher gute Sachdebatte bedanken und wünsche mir, dass wir dahin zurückkehren“, appelliert Keite abschließend.

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