Bei den Ortsratswahlen im September 2002 ist die CDU mit 43 % und 6 Sitzen im Ortsrat stärkste Fraktion geworden, gefolgt von der SPD mit 5 Sitzen und der UWG mit 2 Sitzen.
In den vergangenen 20 Jahren war die Zusammenarbeit zwischen CDU und SPD im Ortsrat Voxtrup stets von demokratischen Traditionen geprägt.
Dies äußerte sich darin, daß der stärksten Fraktion die Besetzung der Stelle des Ortsbürgermeisters und der zweitstärksten Fraktion die des stellvertretenden Ortsbür-germeisters zugestanden wurde.
Die entsprechenden Abstimmungen sind jeweils einstimmig erfolgt.
Mit dieser guten, demokratischen Tradition hat die SPD nunmehr gebrochen.
In der Ortsratsitzung vom gestrigen Abend ist der SPD-Vertreter Ulf Jürgens mit den beiden Stimmen der UWG und der dadurch gegebenen Mehrheit zum neuen Ortsbürger-meister gewählt worden.
Im Gegenzug dazu hat die SPD den Vorsitzenden der UWG-Fraktion, Herrn Mierke, mit ihren Stimmen zum stellvertre-tenden Ortsbürgermeister gemacht.
SPD und UWG haben damit bewußt mit demokratischen Traditionen gebrochen, um die von ihnen angestrebten Posten zu erhalten.
Diese Verhaltensweise widerspricht dem politischen An-stand, sowie den Beteuerungen in den Sondierungsgesprä-chen, die zwischen allen Parteien in den letzten Wochen geführt worden sind.
Durch ihre Wahlkungelei schließen SPD und UWG die CDU als stärkste Fraktion und damit 43 % der Voxtruper Bürge-rinnen und Bürger von der Repräsentation des Ortsrates aus.
Eine entsprechende Vorgehensweise ist für die CDU im Ortsverband Voxtrup nicht hinnehmbar und wird zu gravie-renden Konsequenzen in der Zusammenarbeit mit den beiden anderen Fraktionen führen.
Hinsichtlich der weiteren Arbeit im Ortsrat wird die CDU allerdings wie auch in der Vergangenheit ihre konstruktive Politik fortsetzen und damit – nach dem gestrigen Abend – einziger verläßlicher und glaubwürdiger Partner der Voxtru-per Bürgerinnen und Bürger sein, erklärte der CDU-Vorsitzende Franz-Josef Schwack.

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