Verena Kämmerling

„Wir erleben in der Stadt Osnabrück in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge den Klimawandel hautnah. Die Dürre dauert bereits seit dem Frühjahr an und jetzt sieht jeder, wie sehr unsere Grünanlagen und unsere Stadtbäume unter dem Wassermangel leiden. Es ist ein Trauerspiel,“ stellt Verena Kämmerling, umweltpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion fest.

Schon im Jahr 2017 hat der Rat der Stadt Osnabrück mit den Stimmen der CDU eine Klimaanpassungsstrategie beschlossen. In dieser Strategie wurden Hot Spots des Stadtklimas abgegrenzt und Maßnahmen beschlossen, die den negativen Auswirkungen des Klimawandels entgegenwirken sollen. „Wir müssen unsere Anstrengungen bei der Umsetzung der Klimaanpassungsmaßnahmen dringend verstärken und dafür auch Geld in die Hand nehmen. Es geht nicht nur um Neuanpflanzungen von Stadtbäumen, sondern möglicherweise auch um einen Umbau des Stadtgrüns. Die Verwaltung muss die altbewährten Pflanzlisten durchgehen und sich überlegen, welche Baum- und Gehölzarten geeignet sind, dauerhaft auch unter schwierigen Bedingungen klarzukommen“, so Verena Kämmerling. „Es nützt uns nichts, nur geschädigte Bäume mit den althergebrachten Arten zu ersetzen, wenn die neuen Bäume in wenigen Jahren wieder absterben. Wir brauchen eine gute Mischung im Stadtgrün und sollten auch die Anpflanzung nicht-heimischer Baumarten prüfen, z.B. den Französischen Ahorn oder die Hopfen-Buche.“

Grün- und Wasserflächen tragen in den Hot Spots der Innenstadt ganz wesentlich zu einem guten Stadtklima bei. Insbesondere in Hitzeperioden fördern sie die notwendige Abkühlung und haben dadurch auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen.

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