„Die Humboldtbrücke ist eine der wichtigsten Verbindungen zwischen Schinkel und Innenstadt. Für uns ist klar, dass die Brücke erhalten bleiben muss. Wir brauchen daher eine zeitnahe und bezahlbare Lösung“, so Günter Sandfort (CDU), Ratsherr für den Stadtteil Schinkel.

Die Humboldtbrücke ist eine wichtige Verbindung für die Schinkelaner. Fußgänger und Radfahrer nutzen sie, um von der Buerschen Straße in Richtung Bahnhof und umgekehrt zu kommen. Die 1990 aus Bongossiholz errichtete Humboldtbrücke kann nach Ansicht der Verwaltung nicht repariert werden. Für die CDU nicht die einzige Lösung. „Ein Neubau würde etwa 650.000 Euro kosten und wäre seit 1953 bereits die dritte Neukonstruktion. Die Verwaltung soll unserer Ansicht nach erneut prüfen, ob eine Sanierung der Brücke möglich ist. Normalerweise ist Bongossi ein Tropenholz, das bei entsprechender Pflege deutlich länger als 30 Jahre hält“, so Anette Meyer zu Strohen (CDU), Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses.

Darüber hinaus befürwortet die CDU Schinkel-Widukindland die direkte Erschließung der Gleise 11/12 und 13/14 durch zwei Treppen. „Wir unterstützen die Forderungen der Verkehrsverbände VCD, Pro Bahn und Initiative Haller Willem und bitten die Verwaltung, die Kosten für die Maßnahme zu ermitteln. Des Weiteren müssen zeitnah Gespräche mit der Bahn geführt werden, um über eine etwaige Beteiligung zu verhandeln“, so Sandfort und Meyer zu Strohen abschließend.

Günter Sandfort

Anette Meyer zu Strohen, MdL

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