Dr. E. h. Fritz Brickwedde

Grüne Doppelmoral ist Tatsache

In der Sitzung des Stadtrates hat CDU-Fraktionsvorsitzender Fritz Brickwedde den Grünen den Spiegel vorgehalten und von „Doppelmoral“ gesprochen. Grünen-Fraktionsvorsitzender Volker Bajus hatte daraufhin unter Berufung auf das achte Gebot von mehrfacher Unwahrheit gesprochen. Das lässt der CDU-Fraktionsvorsitzende nicht auf sich sitzen. Er fordert Bajus auf, seine Behauptung zu belegen. „Ich habe nach bestem Wissen und Gewissen gesprochen und die Wahrheit gesagt“, so Brickwedde.

 

In seiner Rede im Stadtrat sagte Brickwedde:

„Es soll nach dem Willen der Grünen nicht nur ein Ende der Bauleitverfahren geben, sondern auch ein Verbot von Einfamilien-, Reihen- und Doppelhäusern in den Baugebieten.“

Daraufhin gab es große Unruhe bei den Grünen und es wurde die Behauptung aufgestellt, man wolle kein Verbot, sondern nur eine Unterlassung von Einfamilienhäusern.

 

Beleg für die Behauptung des CDU-Fraktionsvorsitzenden:

Am 25.8.20 wurde in der NOZ eine Erklärung der Ratsfraktion der Grünen veröffentlicht: „Neue Einfamilien- und Doppelhäuser seien angesichts der Flächenknappheit in Osnabrück nicht mehr vertretbar.“ Nach Auffassung des umweltpolitischen Sprechers der Grünen-Ratsfraktion sei die Konsequenz, „dass in Neugebieten nur noch Mehrfamilienhäuser akzeptabel sind.“

Im Wahlprogramm der Osnabrücker Grünen werde ausschließlich Geschosswohnungsbau gefordert, obwohl das Wohnraumversorgungskonzept Osnabrücks  630 neue Wohneinheiten pro Jahr als notwendig ansehe und davon 315 Einfamilien-, Reihen- und Doppelhäuser.

 

Zur „grünen Doppelmoral“:

Die Grünen-Wähler haben die höchsten Einkommen, fliegen am meisten und fahren am meisten SUV, hatte Brickwedde behauptet.

 

Hier seine Belege:

  • Merkur.de vom 29.3.2011: „Heute ist der höchste Anteil Grünen-Wähler bei Personen mit dem höchsten Einkommen anzutreffen.“
  • Die Welt vom 21.10. 2018: „Ob am Starnberger See oder im Taunus – die Grünen erzielen im Schnitt nirgendwo so gute Werte wie in den wohlhabendsten Kommunen der Republik.“
  • Bundeszentrale für politische Bildung vom 1.9.2020: „Die Wähler der Partei haben überdurchschnittlich hohe Einkommen.“
  • Der SPIEGEL vom 12.11.2014: „Bahn predigen, Business fliegen. Kaum jemand kritisiert die Luftfahrt so heftig wie die Grünen. Eine unveröffentlichte Studie zeigt jetzt: Ausgerechnet die Wähler der Ökopartei steigen am liebsten ins Flugzeug.“
  • Tagesspiegel vom 19.7.2019: „Grünen-Anhänger fliegen am meisten.“
  • Stern vom 19.7.2019: „Die Mehrheit der Grünen schämt sich fürs Fliegen. Paradoxerweise sind sie dennoch von allen Parteianhängern die Gruppe, die am meisten fliegt.“
  • FAZ vom 15.5.2021: „Die Liebe der Grünen zum SUV. Eine Umfrage zeigt: Niemand fährt so gerne Geländewagen wie die Öko-Klientel. Ausgerechnet. Das Phänomen hat System.“
  • Focus online vom 16.5. 2021: „Wer fährt SUV? Grünen -Wähler überraschend vorne dabei.“ Eine Studie des Umweltbundesamtes spricht davon, dass sich „hohe Ressourcenverbräuche und Treibhausgasemissionen gerade in den sozialen Milieus, die sich verbal zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bekennen, finden.“
  • Business Insider Deutschland vom 17.5.2021: „Umfrage unter SUV-Käufern: Grünen-Wähler auf Platz eins. Laut einer Umfrage der Beratungsfirma Puls fährt jeder sechste Grünen-Anhänger, der sich im vergangenen Jahr ein Auto gekauft hat, einen SUV.“

 

Brickwedde: „Ich habe für jeden Punkt meiner Rede Belege. Die Grünen und ihre Anhänger haben ein Doppelmoralproblem. Sie predigen Wasser und trinken Wein.“

Bezeichnend für die Widersprüche der Grünen sei z. B. erst für eine kommunale Wohnungsgesellschaft einzutreten und sie nun daran zu hindern, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen (Baugebiet Knollstrasse).

Tatsache sei auch, dass die Kanzlerkandidatin der Grünen trotz Preissteigerungen beim Sprit noch einmal 0,16 Euro Erhöhung drauflegen wolle.

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