„Die wichtige Arbeit der Hebammenzentrale in Osnabrück muss fortgesetzt werden. Wir fordern die Verwaltung daher auf, die Einrichtung und Finanzierung in freier oder kommunaler Trägerschaft zu prüfen", teilen Rita Feldkamp und Günter Sandfort von der CDU-Fraktion mit. Es könne nicht sein, dass sich insbesondere unterstützungsbedürftige, schwangere Frauen wieder selbst auf die Suche nach einer Hebamme machen müssen, teilen die beiden Ratsmitglieder übereinstimmend mit.

„Vor diesem Hintergrund haben wir dieses Anliegen im Jugendhilfeausschuss thematisiert und eine Anfrage an den Ausschuss für Soziales und Gesundheit gerichtet. Zudem ist zu prüfen, ob und in welchem Umfang sich der Landkreis Osnabrück an der Finanzierung beteiligen würde, da es sich um ein überregionales Angebot für die Gesundheitsregion Osnabrück handelt", teilt Sandfort mit. „In Zeiten des akuten Hebammenmangels müssen wir die notwendige Unterstützung bereitstellen und eine Fortsetzung dieses wichtigen Angebotes gewährleisten", sagt Feldkamp abschließend.

Seit 2001 gibt es in Osnabrück die ehrenamtlich geleitete und finanzierte Hebammenzentrale-Osnabrück e. V.. Durch eine immer größer werdende Nachfrage beispielsweise durch steigende Geburtenzahlen, können freiberufliche Hebammen den Bedarf der Versorgung nicht länger decken, was dazu geführt hat, dass die Hebammenzentrale 2018 erstmals in den Sommerferien ihre Vermittlung einstellen musste. Alternativ gibt es in vielen Städten in Niedersachsen Hebammenzentralen in kommunaler Trägerschaft.

Rita Feldkamp

Günter Sandfort

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