„Wir müssen handeln und das schnellstmöglich. Deshalb haben wir in einem Eilantrag für den Schul- und Sportausschuss die Verwaltung aufgefordert in enger Abstimmung mit den Stadtwerken sicherzustellen, dass Schülerinnen und Schüler sicher und pünktlich die Osnabrücker Schulen erreichen können. Es ist zu prüfen, welche Schulen von den Umstellungen des Linienbus-Netzes seit dem 5. Februar 2020 betroffen sind, welche Buslinien einer Anpassung und ggf. einer Ergänzung durch Einsatzbusse bedürfen,“ erläutert Brigitte Neumann Mitglied der CDU-Fraktion im Schul- und Sportausschuss.

Stefan Kniefert, ebenfalls CDU-Fraktionsmitglied im Schul- und Sportausschuss, ergänzt: „Die Ergebnisse dieser Prüfung und entsprechende Maßnahmen zur zügigen Verbesserung der Schulwege (Hin- und Rückweg) sind schon in der nächsten Woche dem Schulausschuss vorzustellen.“

Mit der Umstellung des Linienbus-Netzes am 5. Februar 2020 haben die Stadtwerke Osnabrück auch den öffentlichen Schülerverkehr neugeregelt. Dabei wurden zahlreiche Schulbus-Routen verkürzt oder verlegt, manche sind sogar komplett weggefallen. Das führt derzeit zu starken Verspätungen bei den Schülern, erhöhten Gefahrensituationen durch Straßenquerungen und vermehrtes Aufkommen von „Elterntaxis“. Unabhängig vom Stadtteil äußern immer mehr Schulen diese und ähnlich lautende Kritik.

„Der jetzige Zustand ist absolut überparteilich zu betrachten und zu behandeln. Aus diesem Grund haben wir Schulvertreter, den Stadtelternrat, die Stadtwerke und die Schulpolitiker des Stadtrates für übermorgen an einen Tisch gebeten, um gemeinsam nach einer schnellen und praktikablen Lösung zu suchen,“ so Petra Knabenschuh, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, abschließend.

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