Günter Sandfort

CDU fordert sachliche Lösung zur Zukunft der Bremer Brücke

„Der unüberlegte Vorstoß der SPD zum Erhalt der Bremer Brücke ist weder faktenbasiert noch zukunftsweisend. Wir müssen die Situation sachlich und nüchtern betrachten. Zunächst sollten wir daher das Ergebnis der Standortprüfung abwarten und uns dann gemeinsam mit Fans und Verantwortlichen für die beste Option entscheiden“, so Günter Sandfort, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender des Finanzausschusses.

Der Aufstieg des VfL Osnabrück in die zweite Bundesliga war an viele Bedingungen der DFL geknüpft. Unter anderem geht es dabei um die Umsetzung teils lebenswichtiger Vorgaben zum Brandschutz und zur Verbesserung der Stadioninfrastruktur. Die SPD wagt bereits den Vorstoß, das Stadion an der Bremer Brücke um jeden Preis erhalten zu wollen, ohne zu wissen, ob dieses überhaupt möglich ist. „Wir sollten alle Optionen in Erwägung ziehen und dann abschließend entscheiden. Das Stadion bietet in seinem aktuellen Zustand keine Möglichkeit, die Platzzahl nennenswert zu erhöhen und birgt das Risiko, weitere Auflagen der DFL nicht erfüllen zu können. Auch eine multifunktionale Nutzung des Stadions ist derzeit nicht möglich. Wir müssen für den VfL, aber auch im Sinne des Steuerzahlers, nachhaltig investieren“, so Sandfort weiter. „Eine weitere Option, um den Mythos Bremer Brücke in dem Areal zu erhalten, wäre beispielsweise eine Verlagerung des Stadions auf das Gelände der Halle Gartlage. In diesem Zusammenhang begrüßen wir auch die Überlegungen, an der Gartlage einen Bahnhalt einzurichten“, so Florian Schwab, sportpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.

Aus Sicht der CDU sollte die SPD keine leeren Versprechen bei diesem Thema machen, gerade weil die Sozialdemokraten beim Thema VfL bisher immer alles andere als Geschlossenheit gezeigt haben. „Uns ist wichtig, dass unsere Sportvereine und der Breitensport nicht das Nachsehen haben. Jeder Euro, welcher für den VfL eingesetzt wird, darf später nicht den Ehrenamtlichen fehlen. Wir würden uns freuen, wenn wir dahingehend eine gemeinsame Lösung finden, auch zusammen mit der SPD“, so Schwab abschließend.

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